Spacer
www.tirol.gv.at
Barrierefreie Version
Logo
Spacer
Spacer
Spacer
Spacer
Aufzaehlung
Veranstaltungen
eintragen
Aufzaehlung Landes-VideosKamera
Aufzaehlung Landes-AudiosMicrofon
Aufzaehlung Land Tirol www.tirol.gv.at
Aufzaehlung Gedenkjahr 2009
Aufzaehlung Impressum

Landeszeitung Printausgabe

Bürgermeisterverzeichnis


Spacer
Spacer
Kritischer Abschnitt zwischen Prutz und Feichten auf der L 18 Kaunertalstraße wird lawinensicher
 
steixner1_foto-landtirol-nusser-aichner1 (c) Land Tirol/Nusser-Aichner
Bild vergrößern
Mit dem Neubau der Lawinengalerie Kaltenbrunn auf der L 18 Kaunertalstraße wird ein weiterer kritischer Abschnitt am Weg von Prutz nach Feichten im Bereich der Wallfahrtskirche lawinensicher ausgebaut.

Die Galerie wird 588 Meter lang, davon werden 348 Meter als geschlossener Tunnel und 240 Meter als seitlich offenes Gewölbe errichtet. Parallel zu diesem Vorhaben wird auch die alte, sanierungsbedürftige Raichbrücke über die Fagge neu gebaut. Die gesamten Baukosten belaufen sich auf rund 9,6 Millionen Euro.

„Die neue Galerie schützt die VerkehrsteilnehmerInnen vor Schnee und Lawinen. Damit wird dieser Streckenabschnitt der Kaunertalstraße lawinensicher und die Fahrqualität wesentlich verbessert“, betont LHStv Anton Steixner. Damit gehören in diesem Abschnitt Lawinensperren der Vergangenheit an. 
Das Sicherheitsprojekt wird vom Land Tirol gemeinsam mit dem Lebensministerium umgesetzt.

Lobend hebt Sicherheitsreferent Steixner auch die gemeinsamen Anstrengungen zur finanziellen Umsetzung dieses Projekts hervor. „Die Lawinengalerie kostet knapp über 9 Millionen Euro. Das Land Tirol steuert knapp 1,9 Millionen Euro bei. Die restlichen Finanzmittel kommen vom Bund sowie von den Gemeinden des Kaunertals.“

Beeindruckende Technik-Daten

Die Lawinengalerie soll in einer Bauzeit von rund zwei Jahren errichtet werden. Dabei müssen 45.000 m³ Erde bewegt werden. Erforderlich sind auch massive Sicherungsarbeiten: So gelangen 23.000 Meter Anker zur Verlegung, müssen 7.000 m² Spritzbetonfläche hergestellt, 11.000 m³ Beton verarbeitet und 1.200 Tonnen Stahl verbaut werden.

Mehr Sicherheit gibt es auch bei der neuen Raichbrücke: Durch eine Abrückung vom bisherigen Straßenverlauf kann hier diese Strecke etwas begradigt und somit der Fahrkomfort wesentlich erhöht werden.

Publiziert am: 29.07.2010 08:47

Rainer Gerzabek
Mail an den Autor
Spacer