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LHStv Steixner warnt vor erhöhter Gefahr von Nassschneelawinen an diesem Wochenende
 
steixner_lawinenwarndienst1.www (c) Land Tirol/Gerzabek
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„Mit zunehmender Durchfeuchtung der Schneedecke im Tagesverlauf steigt die Wahrscheinlichkeit für den Abgang spontaner Nassschneelawinen, besonders aus extrem steilem, südexponiertem Gelände“, warnt LHStv Anton Steixner alle WintersportlerInnen, abseits gesicherter Pisten größte Vorsicht und Sorgfalt bei Tourenplanungen walten zu lassen. „Und auf steilen Grashängen können vermehrt Gleitschneelawinen abgehen.“

Zusätzlich sollte in den nördlichen Regionen Nordtirols, wo es während der vergangenen zwei Tage am meisten geschneit hat, frischen Triebschneeansammlungen im steilen kammnahen Gelände sowie in Rinnen und Mulden weiterhin konsequent ausgewichen werden.

Freitag könnte lawinenaktivster Tag werden

Land Tirol/Lawinenwarndienst / Einsatz / Zum Vergrößern auf das Bild klicken„Nach derzeitigem Informationsstand sollten die Voraussetzungen für einen lawinenaktiven Tag am wahrscheinlichsten am Freitag gegeben sein, weil es bis dann ständig wärmer wird, die Luftfeuchtigkeit ansteigt, der Wind nachlässt und die Strahlung intensiv sein sollte. Da sich das Wechselspiel dieser Wetterparameter momentan nicht hundertprozentig abschätzen lässt, ist während der kommenden Tage verstärkt auf diese zu achten“, erklärt Patrick Nairz vom Lawinenwarndienst des Landes Tirol.

Bei spontanen Schneebrettlawinen kann nicht nur der Neuschnee, sondern jetzt auch die Altschneedecke mitgerissen werden. „Dies kann am späteren Nachmittag speziell für sehr steiles, süd- bzw. südwestexponiertes Gelände unterhalb von etwa 2.300 m zutreffen“, betont Nairz weiter.

Land Tirol/Lawinenwarndienst / Einsatz / Zum Vergrößern auf das Bild klickenDie Lawinengefahr an diesem Wochenende wird dem Frühjahr entsprechend einem typischen Tagesgang unterliegen: Während der Vormittagsstunden ist die Gefahr noch höhenabhängig. Unterhalb meist 2.000 m herrscht mäßige Gefahr, darüber ist diese erheblich. Im weiteren Tagesverlauf wird diese Situation dann jeweils kritischer.

Publiziert am: 18.03.2010 12:00

Rainer Gerzabek
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