LR Gerhard Reheis im O-TonPeter Logar im O-TonMeinhard Eiter im O-TonDer zuständige LR Gerhard Reheis sieht damit die Fortsetzung einer „großartigen Pionierarbeit“ gewährleistet, die der frühere Bundesheeroffizier Logar ab 1993 als erster Flüchtlingskoordinator des Landes unter Beweis gestellt hat. Damals waren über 2.500 BosnierInnen auf ihrer Flucht vor den Kriegsereignissen im Gebiet des damaligen Jugoslawiens nach Tirol gelangt. „Meinhard Eiter wird in den nächsten Jahren die vom Land nach wie vor selbst in 18 Heimen organisierte Flüchtlingsbetreuung weiter verbessern – die Ausstattung dieser Einrichtungen soll künftig einheitlichen Standards entsprechen“, kündigt Reheis ein verstärktes Qualitätsmanagement an. „Kommunikationsmaschine“ Eiter Gleichzeitig will Eiter, der sich als „Kommunikationsmaschine“ bezeichnet, den Informationskreislauf zwischen der Koordinationsstelle, dem in den Heimen tätigen Personal und insbesondere den Flüchtlingen verbessern: „Damit wirklich jede und jeder über die notwendigen Informationen verfügt“. Weiterhin gilt auch den Deutschkursen als „Schlüssel zum Erfolg“ besonderes Augenmerk. Rund 1.100 AsylwerberInnen aus über 30 verschiedenen Nationen erhalten in 14 Flüchtlingsheimen und vier Gasthäusern eine Grundversorgung. Weitere 400 wohnen in privaten Unterkünften. Der Imster Meinhard Eiter, Jahrgang 1959, war 17 Jahre lang Redakteur der Tiroler Tageszeitung und wirkte bis 2006 vier Jahre lang als Pressesprecher von LHStv Hannes Gschwentner. Seit vergangenem Jahr ist der verheiratete Vater dreier Kinder in der Flüchtlingskoordination des Landes tätig und verwirklicht dabei sein Lebensmotto „Starke müssen Schwachen helfen“. Der ausgewiesene „Watter-König“ ist Fan des früheren Schachweltmeisters Garry Kasparow. „Mein herzlicher Dank gilt Peter Logar, der auch Herz und Seele der so erfolgreichen Rückkehrhilfe für den Kosovo war. Meine besten Wünsche gelten Meinhard Eiter als neuem Flüchtlingskoordinator des Landes Tirol“, schließt Reheis. |