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Was ist neu am Bildungsplan? Der Bildungsplan legt pädagogische Standards fest, er soll vor allem eine fachliche Unterstützung für Pädagoginnen und Pädagogen sein und Impulse setzen. „Es handelt sich um keinen Lehrplan – die Welt soll spielerisch erfahren werden“, erläutert Bildungslandesrätin Beate Palfrader. Im Vordergrund stehe nicht der Leistungsgedanke, sondern das Recht unserer Kinder auf eine bestmögliche und ganzheitliche Förderung. Ein Schwerpunkt wird auf den Aufbau sozialer Kompetenzen und sprachlicher Fähigkeiten gelegt. Die Vielfalt der pädagogischen Methoden soll nicht eingeschränkt werden, es bleibt auch weiterhin genug Spielraum für die PädagogInnen, um eigene Ideen einzubringen, weiterzuentwickeln und zu verwirklichen. Der Bildungsplan ist so angelegt, dass eine Verfeinerung und Ergänzung der Inhalte möglich ist. „Die Entwicklung, Auseinandersetzung und Arbeit mit dem Bildungsplan ist ein weiterer Meilenstein in der Qualitätsentwicklung der Tiroler Kinderbetreuung“, ist LRin Palfrader überzeugt, denn „was in den Bildungseinrichtungen im Vorschulalter geschieht, bestimmt nicht nur die individuelle Zukunft des einzelnen Kindes, sondern die Zukunft der Gesellschaft“. |