Die Vorbereitungen für das nächste Betreuungsjahr 2027/2028 laufen bereits.
Mit FRIDA wurde in Tirol die Anmeldung und Vermittlung von Kinderbildungs- und Kinderbetreuungsplätzen neu organisiert. Alle Kinder, die im Herbst 2026 erstmals eine Kinderkrippe, einen Kindergarten oder einen Hort besuchen, wurden bis Ende Jänner über die Plattform registriert.
„Rund 11.600 fristgerechte Anmeldungen zeigen, dass FRIDA von den Familien angenommen wird. Das ist für uns eine positive Rückmeldung nach dem ersten Jahr. Jetzt geht es darum, die Erfahrungen aus dem ersten Durchlauf mitzunehmen und FRIDA für das kommende Betreuungsjahr gut weiterzuführen und zu optimieren“, sagt Bildungslandesrätin Cornelia Hagele.
Unterstützung bei der Anmeldung
FRIDA soll die Vermittlung von Betreuungsplätzen nachvollziehbarer machen und den Bedarf der Familien besser berücksichtigen. Eltern können über die Plattform ihren Bedarf anmelden. Danach wird ihnen ein möglichst wohnortnaher Platz von der zuständigen Gemeinde bzw. dem privaten Erhalter vermittelt. „Für Eltern ist es wichtig, dass sie wissen, wie es mit dem Betreuungsplatz für ihr Kind weitergeht. FRIDA schafft dafür mehr Orientierung, indem der Prozess rund um die Platzvergabe fair und transparent gestaltet wird. Gleichzeitig müssen wir das Angebot in den Gemeinden weiter ausbauen, damit ausreichend Plätze zur Verfügung stehen“, so LRin Hagele.KoordinatorInnen kommen in die Tiroler Bezirke
Bei der Anmeldung und Vermittlung stehen die KoordinatorInnen des Landes als Ansprechpartner zur Verfügung. Sie begleiten den Prozess und helfen bei Fragen weiter. Im Herbst sind die KoordinatorInnen außerdem in den Tiroler Bezirken unterwegs. Bei „FRIDA und IDA on Tour“ können sich Eltern direkt informieren und Unterstützung bei der Aktivierung der ID Austria bekommen.Anmeldungen ab 1. Dezember 2026
FRIDA wird auch im Kinderbetreuungsjahr 2027/2028 eingesetzt. Die Anmeldung ist ab 1. Dezember 2026 möglich. „Kinderbetreuung muss für Familien funktionieren. Dafür brauchen wir genügend Plätze und ein Verfahren, bei dem Eltern wissen, woran sie sind. Wir haben mit FRIDA einen ersten Schritt gemacht und arbeiten jetzt daran, das Angebot weiterzuentwickeln“, betont LRin Hagele.Weitere Informationen unter: www.tirol.gv.at/frida
FRIDA geht mit IDA(ustria) auf Tour
Erziehungsberechtigte, Gemeinden und private Erhalter sollen bei der Anmeldung über FRIDA bestmöglich unterstützt werden – vor allem bei der Aktivierung der ID Austria. Deshalb gibt es im Herbst 2026 mit „FRIDA und IDA on Tour“ in allen Tiroler Bezirken Beratungsangebote. Organisiert werden sie von der Koordinierungsstelle des Landes Tirol.Mehr Infos und alle Termine unter: www.tirol.gv.at/frida