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05. August 2020

Neu: Hospiz- und Palliativversorgung in jedem Tiroler Bezirk

Die Mobile Hospiz- und Palliativversorgung, die<br/>nun in allen Tiroler Bezirken zur Verfügung steht,<br/>präsentierten (von li.) Pflegelandesrat Bernhard<br/>Tilg, Ulrike van Appeldorn (Projektleitung Hospizund<br/>Palliativversorgung Tirol), LH Günther Platter,<br/>Marina Baldauf (Tiroler Hospiz-Gemeinschaft),<br/>sowie Werner Salzburger (Co-Vorsitzender der<br/>Landeszielsteuerungskommission des Tiroler<br/>Gesundheitsfonds). Hinweis: Diese Aufnahme ist<br/>vor der Coronakrise entstanden.
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Die Mobile Hospiz- und Palliativversorgung, die
nun in allen Tiroler Bezirken zur Verfügung steht,
präsentierten (von li.) Pflegelandesrat Bernhard
Tilg, Ulrike van Appeldorn (Projektleitung Hospizund
Palliativversorgung Tirol), LH Günther Platter,
Marina Baldauf (Tiroler Hospiz-Gemeinschaft),
sowie Werner Salzburger (Co-Vorsitzender der
Landeszielsteuerungskommission des Tiroler
Gesundheitsfonds). Hinweis: Diese Aufnahme ist
vor der Coronakrise entstanden.
Kostenlose hochspezialisierte Betreuung bei schwerer unheilbarer Krankheit

„Ob zu Hause oder im Heim: Jede Tirolerin und jeder Tiroler hat Anspruch auf eine Mobile Palliativbetreuung, also eine hochspezialisierte Versorgung bei schweren und unheilbaren Erkrankungen“, betont LH Günther Platter. Finanziert wird das Versorgungsprogramm durch das Land Tirol und die Sozialversicherungsträger. „Für diese Versorgung wenden das Land Tirol und die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) jährlich rund 4,3 Millionen Euro auf. Für das gesamte mobile und stationäre Angebot in Tirol werden jährlich rund 13 Millionen Euro zur Verfügung gestellt“, berichtet der Landeshauptmann.

Stationäre Versorgung durch 30 Betten

„Acht Säulen kennzeichnen die in Tirol geschaffene Struktur der Hospiz- und Palliativversorgung“, erklärt LR Bernhard Tilg: „Sechs Mobile Palliativteams, acht Palliativkonsiliardienste, ein Mobiles Kinderpalliativteam sowie landesweit 30 stationäre Palliativbetten bilden die hervorragend ausgebaute Struktur, die österreichweit ihresgleichen sucht.“ Bereits 2008 hat LH Platter mit Gesundheits- und Pflegelandesrat Tilg den Ausbau der Hospiz- und Palliativversorgung forciert. „Nun, zwölf Jahre später, konnten wir den Grundstein für ein integriertes, flächendeckendes Versorgungsprogramm legen, das hochprofessionell und auch in den entlegensten Regionen Tirols zur Verfügung steht“, betont LH Platter: „Die Begleitung durch die Mobilen Palliativteams ist für die Patientinnen und Patienten sowie ihre Angehörigen kostenlos.“

Großer Dank an Projektteam

„Unser besonderer Dank gilt dem Projektteam des Tiroler Gesundheitsfonds, der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft, der Koordinationsstelle Hospiz- und Palliativversorgung am Landesinstitut für Integrierte Versorgung (LIV) Tirol, den Tiroler Sozialversicherungsträgern sowie den Koordinatoren der Landeszielsteuerungskommission – für das Land Tirol Clemens Rissbacher und für die Krankenkassen Arno Melitopulos - die gemeinsam diese Struktur federführend unterstützt, entwickelt und ausverhandelt haben“, so der Landeshauptmann und der Landesrat unisono.
www.palliativ-tirol.at 
 

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