Egal ob im Büro, in der Technik, im Sozialbereich oder im Umweltschutz – hinter den Kulissen des Landes Tirol arbeiten zahlreiche engagierte Menschen daran, Tirol tagtäglich ein Stück weit mitzugestalten. Dazu zählen auch Lehrlinge.
Eine fundierte Ausbildung und sportliche Höchstleistungen – was lange als schwer vereinbar galt, wird in Tirol aktiv gefördert. Um beides zu verbinden, braucht es flexible Lösungen: Die Lehrzeit wird um jene Zeit verlängert, in der ein Lehrling aufgrund sportlicher Verpflichtungen im Einsatz war. Trainings und Wettkämpfe werden berücksichtigt und zudem gibt es Sonderurlaub für sportliche Einsätze.
„Junge Menschen sollen ihre sportlichen Talente entfalten können, ohne auf eine fundierte Ausbildung verzichten zu müssen. Mit ‚Lehre & Sport‘ zeigen wir auch im Landesdienst, dass sich Leistung im Sport und im Beruf gegenseitig stärken“, betont Sportreferent LHStv Philip Wohlgemuth.


Karriere weg mit Zukunft
Ein Beispiel für diesen erfolgreichen Weg ist neben Sandro Nicolussi Castellan auch Adrijan Panic: Der leidenschaftliche Fußballer aus Innsbruck absolviert derzeit seine Lehre beim Land Tirol in der Abteilung Sport. Sein Werdegang zeigt, wie sich Ausbildung und sportliche Leidenschaft miteinander verbinden lassen. Im Gespräch mit der Tiroler Landeszeitung berichtet er von seinen bisherigen Erfahrungen.Landeszeitung: Warum hast du dich für eine Lehre beim Land Tirol entschieden?
Adrijan Panic: Weil ich einen Arbeitgeber suchte, der den Sport unterstützt. Außerdem war mir eine sichere und gleichzeitig abwechslungsreiche Ausbildung wichtig. Besonders angesprochen hat mich bei der Lehrstelle beim Land Tirol, dass man viele Einblicke in unterschiedliche Bereiche bekommt und sich sowohl fachlich als auch persönlich weiterentwickeln kann.
Wie lassen sich Sport und Ausbildung miteinander verbinden?
Da ich Fußball in der Akademie Tirol spiele, ist mein Alltag stark von Training und Spielen geprägt. Die Kombination mit der Ausbildung ist manchmal herausfordernd, aber mit gutem Zeitmanagement und der Unterstützung des Landes Tirol sehr gut machbar. Ich bekomme viel Verständnis von meinen Vorgesetzten, sodass ich Trainings und wichtige Spiele wahrnehmen kann.
Was bedeutet dir deine jetzige Tätigkeit in der Abteilung Sport?
Die Arbeit in der Abteilung Sport ist mir sehr wichtig, weil ich meine Leidenschaft auch beruflich einbringen kann. Es ist spannend, hinter die Kulissen zu blicken und an Projekten mitzuarbeiten, die den Sport in Tirol fördern. Es motiviert mich zu wissen, dass ich mit meiner Arbeit einen Beitrag für den Sport in der Region leisten kann.