03. Juni 2026

Weidetiere auf der Alm: Sicher unterwegs in Tirols Bergen

Weidetiere auf der Alm
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Weidetiere auf der Alm
Wer im Sommer in Tirol unterwegs ist, bewegt sich vielerorts durch Weidegebiet: Rund 108.000 Rinder, 62.000 Schafe, 7.000 Ziegen und 3.500 Pferde verbringen die Sommermonate auf den Almen.

Begegnungen zwischen Mensch und Tier lassen sich dabei kaum vermeiden. Meist verlaufen diese Situationen problemlos – dennoch sind Weidetiere keine Streicheltiere und reagieren je nach Situation auch unvorhersehbar. Besonders Mutterkühe können ihr Verhalten ändern, wenn sie ihre Kälber bedroht sehen. Auch neugierige Jungtiere oder ungewohnte Bewegungen können Reaktionen auslösen. Für Wanderbegeisterte gilt daher: Weideflächen bewusst und ruhig queren, Abstand halten und Tiere nicht bedrängen. Wege nicht verlassen, Hinweisschilder beachten und Hunde konsequent an der Leine führen. Wenn ein Tier den Weg blockiert, ruhig ausweichen und einen großen Bogen um das Tier bzw. die Tiere machen. Kommt ein Tier näher, gilt: nicht weiter auf das Tier zugehen, möglichst ruhig bleiben, das Tier nicht direkt anstarren und langsam rückwärts zurückziehen. Zäune, Gatter und Absperrungen sind dabei unbedingt zu respektieren.

App „Tiroler Jagd“: Digitale Grünvorlage

Ein Projekt im Rahmen des Tirol Konvents: Mit der landeseigenen App „Tiroler Jagd“ können JägerInnen erlegtes Wild wie Rot- oder Rehwild direkt per Smartphone dokumentieren und an die Behörde melden. Die digitale Grünvorlage wird seit heuer in allen Tiroler Bezirken angewendet und ersetzt bzw. ergänzt die bisherige physische Wildvorlage. Die Meldung erfolgt damit digital und ohne Transport des Wilds zu Kontrollorganen.
 

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